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Jagdland Aserbaidschan

Jagdland Aserbaidschan - 91_tur02.jpg Aserbaidschan nimmt den südöstlichen Teil Transkaukasiens auf der Landbrücke zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer ein. Seine Nachbarstaaten sind Georgien und Russland (hier: Autonome Republik Dagestan) im Nordwesten bzw. Norden, im Süden und Südwesten der Iran und auf einem nur 9 km langen Abschnitt die Türkei. Im Osten bildet das Kaspische Meer eine natürliche Grenze.

Über die Hälfte des aserbaidschanischen Staatsgebiets nehmen Gebirgslandschaften ein. Dazu zählt im Norden der Große Kaukasus mit der höchsten Erhebung des Landes (Bazarduzu, 4.485 m). Die südlichen und westlichen Landesteile durchzieht der bis auf 3.724 m ansteigende Kleine Kaukasus. Zwischen den beiden mächtigen Gebirgszügen breitet sich die bis nach Georgien hineinreichende transkaukasische Senke aus, die in Aserbaidschan Kura-Arax-Niederung heißt. Kaum merklich fällt die Ebene nach Osten, zum Kaspischen Meer hin ab, dessen Wasserstand etwa 28 m unter dem Meeresspiegel liegt. 800 km der Küstenlinie des größten Binnengewässers der Welt gehören zum aserbaidschanischen Staatsgebiet. Es ist eine nur wenig gegliederte Küste, allein die Halbinsel Apsheron östlich von Baku macht eine Ausnahme. Die fruchtbare Niederung von Kura und ihres rechten Nebenflusses Arax wird im Südosten von dem in den Iran hineinreichenden Talysch-Gebirge (bis 2.492 m) begrenzt.

Jagd
Heute gilt diese neue Republik aus dem südlichen Kaukasus international als Inbegriff der stärksten Ture der Welt. Das Land ist durch Direktflüge in die Hauptstadt Baku von den meisten europäischen Metropolen (eicht zu erreichen. Von Baku aus fährt man nur wenige Stunden bis zum zugeteilten Jagdgebiet. Kaukasische Ture sind mit die originellsten Steinbockarten überhaupt. Vor allem der zottige Dagestan-Tur mit seinen massigen, runden und glatten Schläuchen gilt als eine besonders begehrenswerte Trophäe der Bergjagd. Im Schnitt liegen seine Trophäen in diesem Teil des Kaukasus um 80-90 cm, starke sogar über 100 cm. Unsere Kunden bejagen Gebiete, die als beste im ganzen Kaukasus gelten. Der Jäger befindet sich hier in einer herrlichen Bergkulisse des Großen Kaukasus auf 2000-3500 m. Gejagt wird in den Monaten Juni bis Dezember. Es wird gepirscht, auf Wunsch werden auch groß angelegte Riegeljagden veranstaltet. Zusätzlich können der kaukasische Braunbär und Wolf mitbejagt werden.

Klima
Auf Grund seiner subtropische Lage, der enormen Reliefunterschiede und der Nähe zum Kaspischen Meer weist das Land nicht weniger als acht Klimazonen auf. In den Gebirgs- und Hochgebirgslagen nehmen die Niederschläge mit der Höhe zu, die Temperaturen entsprechend ab. Trockenwald und in größeren Höhen Mischwald sind hier vorherrschend. Die Kura-Ebene ist dagegen durch ein semiarides Steppenklima geprägt mit milden Wintern und heißen Sommern, geringen Niederschlägen von 200 – 350 mm, aber fruchtbaren Böden, die überwiegend künstlich bewässert werden müssen. Feuchtwarmes Klima, bedingt durch den Einfluss des Kaspischen Meeres, beschert dem Lenkoran-Tiefland (d. i. der südliche Landzipfel Aserbaidschans) hohe Niederschläge (bis 1.800 mm) und eine vielfältige Vegetation.

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum. Es muss vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft der Republik Aserbaidschan eingeholt werden.

Medizinische Versorgung
Auch wenn z. Zt. keine Impfvorschriften bestehen, wird empfohlen, den Schutz gegen Polio, Tetanus, Hepatitis A und Diphterie ggf. durch Auffrischungsimpfungen zu gewährleisten. Bei Langzeitaufenthalten besonders in abgelegenen Gegenden sind auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus in Erwägung zu ziehen. Vor dem Genuss von Leitungswasser und Eiswürfeln wird gewarnt. Eine großzügig bestückte Reiseapotheke kann gute Dienste leisten. Auf jeden Fall ist der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung anzuraten, die auch den krankheits- oder unfallbedingten Rücktransport (Rettungsflug) nach Deutschland abdeckt.

Hinweis des Auswärtigen Amtes
Stand 30.05.2006 (Unverändert gültig seit: 21.12.2005)

Von Reisen in die Region Berg-Karabach sowie die im Südwesten gelegenen Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar, insbesondere in die unmittelbar auf aserbaidschanischer Seite der Waffenstillstandslinie angrenzenden Gebiete wird abgeraten. Hier muss mit Minen gerechnet werden. Auch kommt es an der Waffenstillstandslinie gelegentlich zwischen der armenischen und aserbaidschanischen Seite zu Schusswechseln. Mit letzterem muss auch an dem von Armenien anerkannten Teil der aserbaidschanisch-armenischen Grenze gerechnet werden, einschließlich der Grenze der aserbaidschanischen Autonomen Republik Nachitschewan zu Armenien.

Disclaimer:
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Reise und Ihre eigene Verantwortung können wir Ihnen nicht abnehmen. Gesetzliche Vorschriften eines Landes können sich ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen. Verweise auf Reise- und Sicherheitshinweise in den Geschäftsbedingungen von Reiseveranstaltern sind für das Auswärtige Amt nicht verbindlich.

Auswärtiges Amt
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Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

sonstige Hinweise
Der gesamte Text zu diesem Jagdland stellt eine Basisinformation dar. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.
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