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Jagdland England
Jagd in England:Der Südwesten Englands ist eine Region der Kontraste: Wiltshire, das Tor zum Südwesten ist keine Stunde von London entfernt; Gloucestershire, wo sich der Forest of Dean und die Cotswolds befinden; Dorset, vom Meer begrenzt und fast vollständig als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen; Bristol und Bath als geschichtliche und kulturelle Zentren; Somerset, mit den heidebedeckten Höhen des Exmoor und der flachen Ebene des Sedgemoor; Devon, mit seiner phantastischen Landschaftskulisse, ungezähmten Weiten, umrahmt von Küstenstreifen im Norden und Süden; Cornwall, vom Meer umschlungen, Land der Artuslegende und der keltischen Traditionen. Majestätische Kathedralen schmücken Städte wie Salisbury, Wells, Truro und Exeter. Die maritime Geschichte Großbritanniens wird in Plymouth lebendig, von wo aus die Pilgerväter, Captain Scott und Sir Francis Drake in See stachen. Wohin immer man sich im Südwesten auch wendet, überall umfängt einen eine atemberaubend schöne Landschaft. An der Küste erwarten den Besucher herrliche Sandstrände, imposante Klippen, abgeschiedene Buchten und malerische Fischerorte. Im Inland finden sich kleine Dörfer mit reetgedeckten Cottages, stattliche Herrenhäuser und einige der berühmtesten Gärten des Landes. Nicht zuletzt liegen im Südwesten Englands mit dem Dartmoor und dem Exmoor zwei Nationalparks von ganz außergewöhnlicher Schönheit und herbem Reiz. Klima Großbritannien hat das angenehmste Klima der Länder, die sich auf diesem Breitengrad befinden. Ab und zu steigt das Quecksilber im Sommer auf 30°C, normalerweise liegen sie aber bei milden 20°C, können aber auch auf 15°C sinken. Schönwetterperioden sind nicht auszuschließen. Der Winter gestaltet sich eher kalt und niederschlagsreich, jedoch fallen die Temperaturen nur selten unter Null. Sie sollten sich mit wasserfester und wärmender Kleidung wappnen, denn das Wetter schlägt zu jeder Jahreszeit schnell um und ist unbeständig. Land der kapitalen Böcke Der Südwesten Englands bietet neben vielen schönen landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten auch exzellente jagdliche Möglichkeiten. Ein jagdliches Erlebnis also, das sich wunderbar mit nichtjagender Begleitung oder mit der ganzen Familie in Einklang bringen lässt. Die Jagd in Südwestengland findet in den besten Revieren der Grafschaften Somerset und Devon statt. Die Landschaft hier ist gekennzeichnet durch relativ kleinflächige Wiesen, Äcker und Brachflächen, unterbrochen von Steinwällen und Feldgehölzen. Der spezielle Charakter dieser Biotope, sowie das abwechslungsreiche Nahrungsangebot und das milde, vom Golfstrom beeinflusste, Klima lassen jedes Jahr wieder kapitale Böcke heranwachsen. Für Bockjäger ist es deshalb nicht verwunderlich, dass hier mit die stärksten Rehböcke Englands vorkommen. In den letzten Jahren waren dabei sehr gute Ergebnisse zu verzeichnen. Die durchschnittlichen Trophäengewichte liegen zwischen 300 - 450 g. In Ausnahmefällen kamen sogar hochkapitale Böcke mit über 600 g Gehörngewicht zur Strecke. Es wird nach britischer Tradition überwiegend gepirscht. Geländewagen stehen dabei zur Überbrückung größerer Distanzen hilfreich zur Verfügung. Innerhalb einer Woche ist eine Gesamtstrecke von zwei bis drei reifer, starker Böcke realistisch. Man sollte dabei aber auch in der Lage sein, auf der Pirsch schnell zu reagieren und eventuell freihändig bzw. angestrichen zu schießen. Anreise mit dem Flugzeug nach England Um in den Süden Englands zu gelangen, kann man - abhängig von seinem Ausgangsort - sowohl eine Fährpassage, einen Flug, als auch den modernen Eurotunnel (Auto-Zug) wählen. Die schnellste Anreise ist dabei mit dem Flugzeug. Der Zielort ist dann die Stadt Bristol, die nur noch ca. 45 Minuten Autofahrt vom Jagdgebiet entfernt liegt. Vom Flughafen kann man sich durch die Veranstalter abholen lassen oder für die Zeit des Aufenthaltes einen günstigen Leihwagen mieten. Dank gesunkener Flugpreise, kann man einen Rückflug nach Bristol je nach Fluggesellschaft schon ab circa 70 EUR buchen. Flugverbindungen nach Bristol gibt es zur Zeit von - Berlin/Schönefeld - Bremen - Hamburg - Düsseldorf - Frankfurt - München Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit nach London anzureisen, wohin es nahezu unzählige, ebenfalls sehr günstige Flugverbindungen gibt. Die Fahrtzeit von London zum Jagdgebiet beträgt etwa 3,5 Stunden und kann bereits als Anfang einer kulturellen Erlebnistour genutzt werden. Anreise mit dem Zug / Eurostar oder Eurotunnel Seit Dezember 1994 ist Großbritannien durch einen Tunnel unter dem Ärmelkanal mit dem europäischen Festland verbunden. Der Kanaltunnel wird von zwei verschiedenen Zuganbietern genutzt: Eurostar: ein hochmoderner Zug, ausschließlich zum Transport von Personen, und Eurotunnel: Transport von PKWs, Wohnwagen, Motorrädern, Bussen sowie Nutzfahrzeugen mit Insassen. Eurostar: Der Eurostar ist ein Hochgeschwindigkeitszug, der zwischen Paris bzw. Brüssel und London Waterloo International verkehrt. Von Köln und Düsseldorf aus fährt der Expresszug „Thalys“ nach Brüssel, wo man in den Eurostar umsteigt: Zusteigemöglichkeiten gibt es in Lille (auf der Strecke Brüssel–London) und bei einigen Verbindungen in Calais (auf der Strecke Paris–London) bzw. auf der britischen Seite in Ashford. Fahrtdauer: Paris–London 3 Std.; Brüssel–London 2 Std. 40 Min.; Köln–London via Brüssel 5 Std. 30 Min. Informationen und Fahrkartenverkauf: Eurostar/Thalys Hotline: 01805-21 50 00 Eurotunnel: Der Name Eurotunnel steht für den Beförderungsdienst, der PKWs, Wohnwagen, Motorräder, Busse und Nutzfahrzeuge von Calais/Coquelles nach Folkestone durch den Kanaltunnel bringt. Fußgänger ohne Fahrzeug werden nicht befördert. Die Eurotunnel-Pendelzüge verkehren rund um die Uhr bis zu viermal pro Stunde an 364 Tagen im Jahr. Die Passagiere bleiben während der 35-minütigen Fahrt bei ihren Fahrzeugen, sie können sich aber auch frei bewegen, um zum Beispiel die Sanitäranlagen zu benutzen. Fahrtdauer: Calais/Coquelles–Folkestone 35 Min. Informationen und Fahrkartenverkauf: Eurotunnel/ Call Centre, Tel.: 0180-5000 248 Einreise- und Zollbestimmungen Bei der Einreise nach Großbritannien muss man einen gültigen Reisepass oder Personalausweis vorlegen. An manchen Häfen und Fughäfen benutzen alle Reisenden den gleichen Ausgang, an anderen gibt es einen separaten Ausgang für Reisende aus anderen EU-Ländern. Dieser Ausgang ist normalerweise mit einem blauen Schild gekennzeichnet. Für Waren, die Sie für den Eigenverbrauch in anderen Ländern der EU gekauft haben, braucht man in Großbritannien keine Steuern bzw. keinen Zoll zu bezahlen. Geschenke und Mitbringsel werden als Eigenverbrauch betrachtet. Es gibt gesetzliche Bestimmungen über die Höchstmengen an Alkohol und Tabakwaren, die man nach Großbritannien einführen darf. Wenn man bei der Reise nach Großbritannien seine Güter in einem Bus, auf einer Fähre oder im Flugzeug verstauen läßt, so muß man gewährleisten, dass diese eindeutig gekennzeichnet sind, so dass man nach der Ankunft die richtigen Güter in Empfang nehmen kann. Waffeneinfuhr nach England Die Waffeneinfuhr muß vor Reiseantritt durch die örtliche englische Polizeibehörde genehmigt werden. Zur Beantragung benötigt man den Europäischen Feuerwaffenpass (EFP). Damit die Einfuhrgenehmigung rechtzeitig vorliegt, muß der EFP, sowie die entsprechenden Daten aus der Jagdanmeldung spätestens 6 Wochen vor Reisebeginn bei uns vorliegen, damit wir dieses Dokument an die zuständigen Stellen weiterleiten können. Elektrizität 240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Die Mitnahme eines dreipoligen, flachen Adapters wird empfohlen. Währung Da Großbritannien (noch) nicht zur Eurozone gehört, ist die Währungseinheit immer noch das Pfund Sterling (GBP). Meist gelten EC-Karten und so gut wie alle aktuellen Kreditkarten an den Geldautomaten, es kann aber auch in Banken, Wechselstuben, Hotels, Postämtern und gelegentlich auch in Kaufhäusern Geld gewechselt werden. Dabei sollten Sie evtl. Provisionen und Gebühren beachten. Man sollte aber auf jeden Fall ausreichend Bargeld bei sich führen, da kleinere Läden meist keine Kreditkarten und Reiseschecks akzeptieren. -------
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© Jagdreisen Norbert Drengk
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