Jagdreisen Drengk

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Jagdland Irland

Jagdland Irland - 11_landschaft_01.jpg Der Himmel ist ein bisschen weiter, das Gras ein bisschen grüner und die Vergangenheit ein bisschen lebendiger als anderswo. Irland fasziniert jeden Tag aufs Neue mit geheimnisvollen Monumenten, uralten Mythen und einer bezaubernden Mutter Natur. Irland ist das Land von Jahrtausendealten steinernen Relikten, trutzigen Burgen und steilen Klippen. Es ist deshalb nicht nur ein Paradies für Anhänger von Sagen und Märchen, in denen die christlichen Klöster, keltischen Friedhöfe und prähistorische Kultstätten die Hauptrolle spielen, sondern auch für Naturliebhaber.

Irische Gemütlichkeit herrscht abends in den Pubs, wo man sich trifft, um über Politik, die Nachbarn und das Wetter zu reden. Denn es gibt unzählige Varianten von Wetter auf der grünen Insel, der der Golfstrom ein ganzjährig mildes Klima beschert. Im einen Moment lacht die Sonne vom blank geputzten Himmel, im nächsten Moment ziehen sanfte Schäfchenwolken vorüber. In der Ferne geht ein kurzer Schauer nieder, bald darauf spannt sich ein Regenbogen vom einen Ende der Insel zum anderen. Die Luft riecht frisch und würzig. Das ist der richtige Moment, um zur Jagd zu gehen. Die Jagd in dieser urwüchsigen Natur ist eine angemessene Herausforderung für jeden ambitionierten Waidmann.

Die Jagd
Irland ist berühmt für sein Sikawild. Der japanische Sikahirsch (Cervus nippon nippon) wurde als erstes von Lord Powerscourt um 1860 in Irland eingebürgert. Er importierte ein kleines Rudel aus Japan, um es auf seinem privaten Besitz nahe Enniskerry in den Wicklow Mountains, südlich von Dublin, auszusetzen. Diese Gruppe gedieh gut und vermehrte sich über die Jahre. Durch ungenügende Kontrolle und schlechte Einzäunung gelang es diesen Sikas aber bald, auszubrechen und in die dichten Wälder und Hügel zu flüchten. Heute lebt in den Wicklow Mountains ein Sika-Bestand von geschätzten 7 000 Stück. Sie haben sich hervorragend in die abwechslungsreiche Landschaft mit einem Mix aus offenen Hochmooren und dichtem Wald eingewöhnt.
Die beste Jagdzeit ist während der Brunft von ca. Ende September bis Anfang November.

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen einen gültigen Personalausweis oder Reisepass für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten. Kinderausweise und der Eintrag in den Reisepass eines Erziehungsberechtigten werden für Kinder anerkannt. Seit dem 1. Januar 2006 wird der bisherige Kinderausweis nicht mehr ausgestellt und nicht mehr verlängert. Dann muss für die Einreise ein eigener Kinderreisepass oder Reisepass vorgelegt werden. Jugendlichen unter 18 Jahren, die nicht in Begleitung der Erziehungsberechtigten reisen, wird empfohlen, eine von allen Erziehungsberechtigten unterschriebene Einverständniserklärung mitzunehmen.

Es ist eine Vorbereitungszeit von etwa sieben Monaten notwendig, damit Hunde nach Irland einreisen dürfen. Unter anderem sind folgende Punkte zu beachten: Die Identität des Tieres muss durch einen Mikrochip unter der Haut nachweisbar sein. Ein Bluttest, der mindestens sechs Monate zurückliegen muss, und eine Tollwutimpfung müssen nachgewiesen werden. Es darf nur über bestimmte Wege eingereist werden.

Waffeneinfuhr
Jagdausübung und Waffenbesitz werden in Irland streng kontrolliert. Vor der Jagd müssen Einfuhrgenehmigungen der örtlichen Behörde, wo die Jagd stattfindet, beantragt werden. Das maximale Büchsenkaliber ist 5,6 mm. Zur Beantragung benötigt man den Europäischen Feuerwaffenpass (EFP). Damit die Einfuhrgenehmigung rechtzeitig vorliegt, muß der EFP, sowie die entsprechenden Daten aus der Jagdanmeldung spätestens 6 Wochen vor Reisebeginn bei uns vorliegen, damit wir dieses Dokument an die zuständigen Stellen weiterleiten können.

Stromversorgung/-spannung:
220 Volt, 50 Hertz, ein Adapter ist erforderlich.
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