Jagdreisen Drengk

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Jagdland Litauen

Jagdland Litauen - 15_litauen-13.jpg Jagd in Litauen:
Litauen ist vielleicht das schönste und wildreichste Jagdland im Baltikum. Es ist bei einer Fläche von etwa 65.000 Quadratkilometer und nur knapp 4 Millionen Einwohner relativ dünn besiedelt. Seit der Öffnung Litauens für ausländische Jagdgäste haben sich die Jagdorganisation und die Qualität der Unterkünfte stetig verbessert. Auch die Verpflegung der Gäste ist ausgezeichnet und die Gastfreundschaft der Litauer ist seit langem bekannt. Die Jagd hat in Litauen eine lange Tradition. Das jagdliche Brauchtum ist dem unseren sehr ähnlich und Traditionen werden sehr gepflegt.

Als Wildarten sind vor allem Schwarzwild, Rotwild, Rehwild und natürlich auch Niederwild sehr gut bejagbar. Darüber hinaus kommt auch etwas Elchwild vor. Die Jagd wird als Pirsch-, Ansitz- und auch Drückjagd durchgeführt, bei denen sogar auch immer wieder Wölfe vorkommen und erlegt werden. Die Einzeljagden, besonders auf Rothirsch, waren immer sehr erfolgreich. Hier gibt es noch einen richtigen Brunftbetrieb, den man woanders häufig vergeblich sucht. Die Hirsche haben Geweihgewichte von ca. 6 bis 9 kg, Spitzenwerte bringen sogar gelegentlich auch mehr auf die Waage. Die Stangen sind sehr dunkel und vielendig. Auch die Bockjagd ist sehr erfolgreich. Es gibt hier starke Böcke, die von den Litauern selber kaum bejagt werden, wobei die beste Zeit direkt zu Jagdbeginn oder in der Blattzeit ist. In der Blattzeit kann man die Bockjagd auch mit einer Jagd auf Keiler und anderes Schwarzwild verbinden, die dann auf den Feldern großen Schaden anrichten. Um gezielt auf Keiler zu jagen, empfehlen wir im Winter die Ansitzjagd während der Mondphasen.

Die Anreise ist zum einen möglich mit dem Flugzeug nach Vilnius. Die Hauptstadt Vilnius wird fast täglich von verschiedenen Fluglinien und von vielen europäischen Flughäfen aus angeflogen. Daneben gibt es eine sehr bequeme Fährverbindung von Kiel oder Sassnitz nach Klaipeda (ehem. Memel), die mehrmals wöchentlich verkehrt. Hier gelangt man ausgeruht und entspannt am nächsten Tag an und kann seinen Urlaub also schon am Abreisetag beginnen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, mit dem Auto anzureisen. Häufig gibt es aber an der polnisch/litauischen Grenze lange Staus, die viel Zeit kosten, so dass diese Anreiseart momentan nicht empfehlenswert ist.

Für die Einreise benötigt man lediglich einen gültigen Reisepass oder Personalausweis, so dass auch eine kurzfristige Reiseentscheidung möglich ist. Da Litauen mittlerweile auch zur Europäischen Union gehört, ist die Waffeneinfuhr mit dem ‚Europäischen Feuerwaffenpass’ völlig unproblematisch. Bei der Anreise werden Sie am Zoll von einem Vertreter des Veranstalters empfangen, der Sie zum gebuchten Jagdrevier begleitet.

In den Revieren stehen unterschiedliche Unterkünfte für die Jagdgäste zur Verfügung. Es kann ein Forsthaus, ein Ferienheim (Drückjagdgruppen), ein Hotel oder eine Privatunterkunft bei einem Förster sein. Vor der Rückreise werden die Trophäen abgekocht, gesäubert und gebleicht. Die Endabrechnung der Jagd erfolgt nach Ihrer Rückkehr über uns, wobei das unterzeichnete Jagdprotokoll die Grundlage für die Abrechnung darstellt. Vorauszahlungen werden mit der Abschlussrechnung verrechnet.
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