Jagdreisen Drengk

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Jagdland Polen

Jagdland Polen - 21_polen011.jpg Polen ist in reichem Maße mit landschaftlicher Schönheit und Vielfalt beschenkt worden. Im Norden wird das Land durch die abwechslungsreiche und liebliche Seenplatte in Pommern und Masuren geprägt. In der Landesmitte liegt das flache und großpolnische Tiefland. Im Süden bilden die Gebirgsketten der Sudeten und Karparten die Grenze zu den Nachbarländern.

Die Vielgestaltigkeit und weitgehend erhalten gebleibene Ursprünglichkeit der Landschaft bietem dem Wild häufig optimale Lebensräume. Polen zählt deshalb seit mehr als 30 Jahren zu den beliebtesten Jagdreiseländern in Europa. Schnelle Erreichbarkeit mit dem Auto, die guten Wildbestände und nicht zuletzt eine herzliche Gastfreundschaft sind die Basis für ein erfolgreiches Jagderlebnis. Große Reviere bergen eine Fülle von jagdlichen Möglichkeiten auf alle gängigen Schalenwildarten. Egal ob Ansitz, Pirsch oder Drückjagd: Polen ist ein Garant für eine reiche Wildbahn, die für jeden Jäger ein spannendes und ursprüngliches Waidwerk bieten kann. In den meisten polnischen Jagdrevieren ist es wieder zu einer spürbaren Verbesserung der Wildbestände und Trophäenqualitäten gekommen. Die Rehböcke sind traditionell im Frühjahr und im Sommer mit sehr guten Ergebnissen zu bejagen. Die Rotwildbrunft im Herbst kann in den gepflegten Revieren hautnah miterlebt werden und hat in den letzten Jahren eine stetige Verbesserung der Trophäenqualitäten erbracht. Die winterlichen Drückjagden mit guten Streckenergebnissen bilden den Schlusspunkt der jagdlichen Saison.

Einreise
Bürger der EU benötigen für die Einreise nach Polen einen Reisepaß oder Personalausweis, der noch mindestens 6 Monate nach Reiseende gültig seine muß. Die mitgeführte Waffe mit Munition muß an der Grenze angemeldet werden. Als Jäger braucht man zur Mitnahme seiner Jagdwaffe nach Polen eine Einfuhrerlaubnis, die man an der Grenze erhält. Hierfür benötigt man den Nachweis einer Jagdbuchung (Reisegutschein) und den Europäischen Feuerwaffenpass. Den Europäischen Feuerwaffenpass erhält man auf Antrag bei seiner örtlichen Jagdbehörde. Jeder Jäger benötigt eine polnische Jagdlizenz. Diese Lizenz wird durch unsere Vertragspartner besorgt und gilt als Jagderlaubnis während des gebuchten Jagdaufenthaltes.

Währung
Die polnische Währungseinheit ist der Zloty. Der Umrechnungskurs schwankt zur Zeit, so daß hier keine genauen Zahlen angegeben werden können. Da für Sie alle Reiseleistungen im Vorwege, sowie die Abschüsse durch unsere Firma für Sie bezahlt werden, benötigen Sie nahezu keine Landeswährung. Für PKW-Treibstoff und eventuelle Einkäufe in Polen sollte etwas Geld an der Grenze im ‘Kantor’ umgetauscht werden. Ansonsten hilft Ihnen der Dolmetscher beim Umtausch. Trinkgelder gibt man am besten in EUR. Sie sollten einen entsprechenden Betrag in kleinen Scheinen mitnehmen.

Bekleidung
Genaue Vorhersagen über das Wetter zum gewünschten Reisetermin sind natürlich nicht möglich. Die Temperaturen sind häufig ähnlich wie bei uns in Deutschland. Wir empfehlen die Mitnahme von entsprechend geeigneter Jagdbekleidung. Funktionelle, atmungsaktive Goretex- oder Loden-Jagdbekleidung haben sich bestens bewährt. Da die Temperaturen schwanken können, sollte bei den Überlegungen hinsichtlich der Bekleidung das sog. ‘Zwiebelprinzip’ berücksichtigt werden, bei dem man im Bedarfsfall etwas ablegen oder zusätzlich anziehen kann. Regenzeug und Gummistiefel sollten mitgenommen werden. Bei der Anreise mit dem PKW braucht hier nicht mit dem Platz gegeizt werden.
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Schlesien - das Glatzer Land
Das Glatzer Land, das von Schlesien und Böhmen durch die Gebirgezüge der Sudeten getrennt ist, liegt an der südwestlichen Grenze Polens. Jahrhunderte existierten hier nebeneinander verschiedene Traditionen und Religionen. Ein Ausflug in den Glatzer Kessel lohnt sich wirklich, allein wegen der malerischen Aussicht, mittelalterlichen Städtchen, alten Schlösser, Kirchen, Abteilen und Kurorte mit historischen Trinkhallen.Es gibt hier zahlreiche Gebirgswanderwege, Fahradrouten und Skipisten.

Die Hauptattraktionen

Die Festung in Srebrna Gora- besteht aus der Hauptfestung Donjon am Rande des Eulengebirges, aus dem etwas kleineren Bollwerk, der Eckfestung und aus einem Kranz von Behelfsbefestigungen, die sich über eine Länge von 2 km erstrecken.

Reichenstein- Zloty Stok- die unterirdische Touristenroute umfasst u.a. die Besichtigung der Ausstelungen im Stollen Gertrude und im Schwarzen Stollen mit einem unterirdischen Fluss und einem beleuchteten, 8 m hohen Wasserfall- 8 Stockwerke unter der Erde.

Klodzko/Glatz- Beim Spaziergang durch die Altstadt, an Häusern, die mit Verzierungen aus der Renaissance geschmückt sind, entdeckt man immer wieder kleine Meisterstücke der Steinmetzekunst. Zu den interessantesten Sehenwürdigkeiten gehört
o die gotische Brücke aus dem 14.Jh.
o die gotische St. Maria Pfarrkirche – 14. Jh.
o die Festung- die erste Burg, die noch von Mieszko I. Stammte, wurde im Mittelalter durch ein Schloss ersetzt,
das später von den Glatzer Grafen ausgebaut wurde.
o besichtigen kann man auch einen Teil des ca. 44 km langen Labyrinths.

Ladnek Zdroj/ Bad Landeck- der heute berühmte Kurort entstand im 13. Jh. und war einst der Lieblingskurorte der Hohenzollern. Von der ehemaligen Bedeutung zeugt die herrliche Altstadt. Der restaurierte quadratische Markt aus der Renessaince gehört zu den schönsten Marktplätzen Schlesiens. Das Gesamtbild wird durch das Rathaus im Stil der Neorenaissance und den Pranger aus dem Mittelalter vervollkomment. Die bedeutendste historische Sehenswürdigkeit ist die Naturheilanstalt Wojciech.

Die Bärenhöle – südlich von Bad Landeck , ist wegen ihres Reichtums an Tropfsteinformen und wegen der unterirdischen Bäche berühmt.

Urangruben bei Kletno- Klessengrund- eine originelle Attraktion, die unterirdischer Touristenroute durch die stillgelegten Uranminen.

Bystrzyca Klodzka- Habelschwerdt- wird wegen seiner terrassenartigen Anlage mit Ortschaften in den Pyrenäen verglichen. Auf dem Markt stehen überwiegend Häuser aus der Renaissance, sowie das Rathaus und die Votivsäule der Hl. Dreifaltigkeit. Interessant ist die frühgotische Pfarrkirche des Erzengels St. Michael.

Das Papiermuseum in Duszniki Zdr. – Bad Reinerz- befindet sich in einer ehemaligen Holzmüle und zeigt die Geschichte der Papiermacherkunst und Produktiontechiken.

Wambierzyce- Albendorf- der Ritter von Osterberg wollte, angeregt von einem alten Plan von Jerusalem die Heilige Stadt in Albendorf nachgestalten. Sshenswert ist das Sanktuarium aus dem 18.Jh. und die berühmte Krippe mit 800 Figuren.

Kamieniec Zabkowski- Kamenz- entworfen von Schinkel für Marianna Oranska und ihren Gemahl Albrecht von Hohenzollern. Die herrliche neugotische Residenz in Form Burgfestung steht auf einem Hügel an der Nysa Klodzka. Der die Burg umgebende englische Garten wurde von P.J. Lenne entworfen.