Polen ist in reichem Maße mit landschaftlicher Schönheit und Vielfalt beschenkt worden. Trotz Industrialisierung in den letzten Jahrzehnten sind in Polen viele sehr wertvolle Naturgebiete erhalten geblieben. Die Vielgestaltigkeit und weitgehend erhalten gebliebene Ursprünglichkeit dieser Landschaft bietet dem Wild optimale Lebensräume. Polen zählt deshalb seit mehr als 30 Jahren zu den beliebtesten Jagdreiseländern in Europa. Schnelle Erreichbarkeit mit dem Auto, die guten Wildbestände und nicht zuletzt eine herzliche Gastfreundschaft sind die Basis für ein erfolgreiches Jagderlebnis. Egal ob Ansitz oder Pirsch: Polen ist hier ein Garant für eine reiche Wildbahn, die für jeden Jäger ein spannendes Waidwerk bieten kann und die Rotwildbrunft im Herbst in den gepflegten Revieren hautnah miterlebt lässt. Gepflegte Reviere mit guten bis sehr guten Wildbeständen und zum Teil starken Trophäenträgern, perfekte Jagdführung und ausgezeichnetes Service bieten ideale Bedingungen für gute und erfolgssichere Jagden
Das staatliche Jagdgebiet Przedborow liegt ca. 270 km östlich der Grenze zu Deutschland, bzw. ca. 120 km nord-östlich von Breslau/Wroclaw. Es ist über 17.000 ha groß, wovon etwa ein drittel (5.500 ha) auf Misch- und Nadelwälder entfallen. Das restliche Gebiet besteht überwiegend aus landwirtschaftlichen Nutzflächen. Das Gebiet ist meist flach und eben. Größere konditionelle Anstrengungen werden deshalb hier an den Jäger nicht gestellt. Es stehen zudem zahlreiche Hochsitze (ca. 80 Stück) für die Ansitzjagd zur Verfügung.
Das Revier Przedborow hat sehr gute Reh-, Rot- und Schwarzwildbestände. Der Abschußplan für Rehböcke beträgt ca. 35 bis 40 Stück jährlich. Die guten Äsungsbedingungen der kalkhaltigen Böden sorgen für eine gute Trophäenbildung. Die durchschnittlichen Trophäengewicht liegen in Przedborow zwischen ca. 250g – 350g. Von Zeit zu Zeit werden jedoch auch Medaillenböcke mit stärkeren Trophäen (2003: 485g und 430g netto) zur Strecke gebracht. Der Abschußplan für Rothirsche beträgt hier pro Jahr ca. 6 Stück. Die Trophäengewichte der reifen Brunfthirsche liegen bei ca. 5 - 7 kg. Aber nicht nur nur im September/Oktober, sondern auch im Winter bis Ende Februar bestehen gute Erfolgschancen, da es sich hier um ein Rotwild-Einstandsgebiet handelt. Dann gibt es zudem sehr gute Möglichkeiten für eine Kombination mit einem Sauenansitz. Bei einem jährliche Abschußplan von ca. 100 Stück gibt es exzellente Voraussetzungen für ein aktives und erlebnisreiches Waidwerk.
Die Unterkunft für die Jagdgäste ist im renovierten und sehr komfortablen Jagdhaus ‘Jozefow’ beim (etwas) deutschsprachigen Jagdleiter am Rande des Dorfes Czastary liegt. Es stehen den Jägern dort 3 Mehrbettzimmer (für 8 Personen) mit jeweils eigenem Bad/WC und ein gemütlicher Wohnraum zur Verfügung. Im benachbarten Forsthaus gibt es für größere Drückjagdgruppen 4 weitere Zimmer für 7 Personen. Gastfreundliche Aufnahme und umfassende Bewirtung bei der Familie des Jagdleiters Richard. sind hier selbstverständlich. Insgesamt bestehen deshalb im Revier Przedborow sehr gute Bedingungen für einen unbeschwerten und erfolgreichen Jagdurlaub.