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Jagdland Serbien

Jagdland Serbien - 114_004.jpg Die Vojvodina liegt im Norden Serbiens mitten in der Pannonischen Tiefebene zwischen Donau, Theiss und Save. Viele Leute sprechen hier noch deutsch. Unseren Kunden stehen die besten Reviere mit einer Größe von über 100.000 ha zur Verfügung. Das meist flache und fruchtbare Land war seit Generationen als „Kornkammer“ Jugoslawiens bekannt. Die große Jagdtradition und hohe Jagdkultur dieses Landstriches, ist vielfach von deutschen und österreichischen Jagdbräuchen geprägt.

Rehbock
In den weitläufigen Feldrevieren der Vojvodina jagt man wir ausgezeichnet auf starke und kapitale Böcke. Die stärksten Böcke werden in den Feldrevieren der vojvodinischen Jagdgesellschaften gestreckt, wovon bis zu 30 Prozent in eine der Medaillenklassen gehören. Die besten Reviere mit idealen Rehwildbiotopen liegen in der Theiss-Ebene, nördlich der Provinzhauptstadt Novi Sad. Die Jagdzeit beginnt am 1. Mai. Die beste Zeit für die Bockjagd ist vom Aufgang der Jagd bis etwa zur 3. Maiwoche. Da die kräftig wachsende Vegetation das Ansprechen des Wildes danach sehr erschwert, ist dann eine gute Jagd erst wieder zur Blattzeit (Ende Juli/Anfang August) möglich, wenn auch die sonst heimlichen Böcke unruhig durch ihr Revier ziehen.

Böcke über 500g Gehörngewicht sind in der Vojvodina keine Seltenheit. Jedes Jahr kommen sogar Hochkapitale bis über 600g vor. Die durchschnittlichen Trophäengewichte liegen bei ca.350 g. Für Jäger, die einmal richtig Strecke machen wollen, ist die Vojvodina der absolute Geheimtipp. Aber auch der Jäger, der gezielt seinen Lebensbock erjagen möchte, ist hier bestens aufgehoben.

Rothirsch
Die im Bereich des Donau-Drau Zusammenflusses gelegenen Reviere Apatinski Rit und Kozora zählen zur Weltklasse. Hier findet man starke Hirsche mit edlen und endenfreudigen Geweihen mit einer durchschnittlichen Stärke von 170 – 200 CIC-Punkten. Kapitale Erntehirsche können hier durchaus auch 18- oder 20- Ender sein und eine Trophäenstärke bis über 220 CIC-Punkte erreichen. Der Bestand an Erntehirschen ist hervorragend. In der Brunft (ca. vom 5. bis 20.September) wird nur auf Hirsche in den Medaillenklassen (ab 170 CIC- Punkte) gejagt - je nach Wunsch und Gegebenheit vom Ansitz oder auf der Pirsch. Auf Grund der Qualität sind die Brunfttermine sehr gefragt, daher ist rechtzeitige Buchung wichtig.

Drückjagd
Die Vojvodina ist ein Land mit hoher und alter Jagdkultur. Wildschweingatter existieren schon seit dem 18. Jahrhundert, und viele Sitten und Gebräuche sind von Generation zu Generation weiter gegeben worden. Bei Größen zwischen 1.000 und 5.000 Hektar kann von Gattern eigentlich keine Rede mehr sein, zumal sie auch so angelegt sind, dass man sie mit den Verhältnissen in freier Wildbahn vergleichen kann und eine wirklich faire Jagd geboten wird. In Serbien wird bei Drückjagden nur auf Sauen gejagt. Hinsichtlich des Schwarzwildes hat die Vojvodina eine sehr guten Ruf. Nicht nur im Hinblick auf die Qualität. Keilerwaffen zwischen 110 und 130 CIC-Punkten sind keine Seltenheit. Aber auch die Menge des Schwarzwildbestandes lassen sehr häufig große Jagdstrecken erwarten. An 2 Jagdtagen können Gruppen je nach Jagdzeit und äußeren Umständen mit Streckenergebnissen zwischen ca. 25 – 100 Stück Schwarzwild rechnen.

Gams
Die besten Gamsbestände findet man in Mazedonien im Sar Gebirge und im Mavrovo Nationalpark. In Serbien liegen die Jagdgebiete vorwiegend am „Eisernen Tor“ im Djerdap Nationalpark. Starke Gemse bringen Krucken mit 110 CIC-Pkt., kapitale Böcke bis 115 Punkte. Die Jagdzeit beginnt mit dem ersten August, alle Termine im August und September sind gleichermaßen gut. Man kann auch im Oktober und November jagen, allerdings ist die Witterung zu dieser Zeit etwas unbeständiger.

Anreise
Für die Einreise nach Serbien ist ein noch mindestens 90 Tage gültiger Reisepaß sowie ein Einladungsbrief erforderlich. Alle Reviere können mit dem eigenen Auto über Österreich und Ungarn erreicht werden. Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Sehr bequem ist natürlich eine Anreise mit dem Flugzeug nach Belgrad, von wo alle Jagdgebiete schnell und problemlos erreicht werden können, da die Jagdreviere nur etwa 100-200 km von Belgrad entfernt liegen. In den Revieren stehen meist mehrere komfortable Jagdunterkünfte entweder im Jagdhaus oder in kleinen privaten Pensionen zur Verfügung. Für Hunde ist eine Hundepass erforderlich. Jeder Jäger zahlt für seinen Hund eine tierärztliche Untersuchung am Grenzübergang im Wert von 350 Din. (ca. 4 Euro) am Werktag bzw. 650 Din. (ca. 8 Euro) am Sonntag und Feiertag.

Waffeneinfuhr
Die Waffeneinfuhr nach Serbien erfolgt relativ unbürokratisch. An der Grenze muß lediglich ein Formular mit Waffennummer, Kaliber und Reiseziel ausgefüllt werden. Die Waffeneinfuhrgebühr beträgt umgerechnet ca. 20 Euro. Jeder Jäger muß in Besitz eines gültigen Jagdscheines und einer entsprechenden Jagdhaftpflichtversicherung seines Heimatland sein.
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