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Jagdland Spanien

Jagdland Spanien - 29_sierra-nevada-steinbock9.jpg Jagd in Spanien:
Die Jagd in Spanien hat eine lange Tradition und einen sehr hohen Stellenwert. Beim Schalenwild kommen neben Rot- und Damhirschen auch Muffel-, Schwarz-, Gams- und Rehwild aber auch Mähnenschafe, Wildziegen und Steinböcke vor. Besonders wegen der reizvollen und sicheren Jagd auf den Steinbock und auch der vielen Kombinationsmöglichkeiten genießt Spanien in Jägerkreisen weltweit einen ausgezeichneten Ruf.

Exzellente Wildbestände, jagdliche Tradition und die leidenschaftliche Passion der Spanier sind Garanten für gut organisierte und erlebnisreiche Jagden. Sie werden bei unserer Jagden persönlich betreut. Das beginnt mit der Abholung am Zielflughafen Granada. Selbstverständlich steht Ihnen während des Jagdaufenthaltes ein deutschsprachiger Dolmetscher zur Verfügung, der Sie nach der Jagd auch wieder zum Flughafen zurück begleitet. Komfortables Wohnen, Essen und Trinken und die spanische Lebensart lassen jede Jagd zu einem Erlebnis werden.

Spanische Steinböcke
Der Steinbock ist eine von Spaniens Hauptwildarten. Ihm gilt das größte Interesse der spanischen und ausländischen Jäger gleichermaßen. Es gibt 4 Unterarten: Sierra Nevada-, Beceite-, Gredos-, und Ronda–Ibex, von denen wir in erster Linie die Sierra Nevada Steinböcke anbieten und die anderen auf besondere Anfrage. Hier hat unser Vertragspartner ein exklusives Jagdrecht auf über 120.000 ha in den jährlich über 120 Steinböcke geschossen werden.

Nachdem die Population der Steinböcke noch vor 30 Jahren sehr schwach war, ist es dem ausgezeichneten und nachhaltigen Wildmanagement der spanischen Behörden zu verdanken, dass sich die Vorkommen nicht nur erholt haben, sondern in allen Gebieten ein großer, qualitativ hervorragender und gut strukturierter Bestand aufgebaut werden konnte; die Lizenzen sind demnach heiß begehrt. Die charakteristischen und in Lyraform geschwungenen und etwas gedrehten Trophäen sind sehr interessant. Aufgrund der streng staatlich kontrollierten Vorkommen und der ausgezeichneten Wildbestände reicht schon ein relativ kurzer Aufenthalt von nur 2-3 Jagdtagen, um die Reise zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Obwohl der spanische Steinbock je nach Unterart nur zwischen 65 kg und 85 kg wiegt, darf man ihn keinesfalls unterschätzen, denn er ist, wie alle Steinböcke, sehr schusshart, so dass wir Kaliber wie 7x64 oder .30-06 als unterste Grenze empfehlen. Wegen eventuell großer Schussdistanzen (150 - 200m) wäre .300 mag. oder ähnliches Kaliber zu empfehlen.

Jagdsaison für Steinböcke
Die Jagdsaison für Steinböcke in Spanien ist von August bis Mai. Dei Brunftzeit des Steinwildes ist von Ende Oktober bis Anfang Dezember. Dann kann man fast täglich 30 bis 40 Böcke in Anblick bekommen. Ein Jagderfolg ist aber auch außerhalb dieser Zeit sehr realistisch. In den letzten 6 Jahren haben alle Jäger ihren Steinbock erlegt - manche sogar in kürzester Zeit zwei interessante Steinbocktrophäen erbeuten.

Abschussgebühr ohne Trophäenlimit
Während man in Spanien häufig für Trophäen in Medaillenrängen kräftige Preisaufschläge verlangt, beinhaltet unsere Angebote keine Trophäenbeschränkung; der Rang einer hochkapitalen Trophäe ist in unseren Angeboten ohne Aufschlag inbegriffen.

Bei der Steinbockjagd gilt die Regel:
Wurde ein Steinbock erlegt, ist das Jagdprogramm zu Ende, sofern kein 2.Steinbock oder eine andere Wildart bejagt werden soll. Dies muss bei der Buchung angegeben werden, da entsprechende Abschusslizenzen vor Jagdbeginn beschafft werden müssen. Eine Erstattung nicht genutzter Jagdtage erfolgt nicht. Es werden dann Ausflüge gemacht und Sehenswürdigkeiten besichtigt.

Jagdvorschriften und Waffeneinfuhr
Es darf nur mit einer spanischen Jagdlizenz gejagt werden. Sie wird vom Veranstalter vor Jagdbeginn beantragt. Hierzu muss eine Kopie des gültigen Reisepasses und des deutschen Jagdscheines vorgelegt werden. Zur Waffeneinfuhr nach Spanien benötigen Bürger der EU den Europäischen Feuerwaffenpass. Jagdwaffe und Munition muss bei der Fluggesellschaft angemeldet werden.