Das Muffelwild wurde erstmals im Jahre 1869 vom Grafen Forgách in den felsigen, von Laubwäldern bedeckten Mittelgebirgen im Norden des Landes angesiedelt, wo es ideale Lebensbedingungen vorfand. Sehr gute Muffelreviere gibt es heute aber nicht nur in Nordungarn, sondern bereits auch im nördlich vom Plattensee gelegenen Bakonyer Wald. Dieses Gebiet liegt wesentlich näher zur Grenze und ist daher mit dem Auto relativ schnell zur erreichen. Die abwechslungsreiche Landschaft, die sich hier erstreckt, bietet Jägern ein reichhaltige Betätigungsfeld. Neben Rot- und, Schwarzwild kommt hier sehr gute Muffelbestände vor.
Das Jagdgebiet unseres Angebotes hat eine lange Tradition und genießt schon seit den Zeiten des ungarischen Königs Matthias wegen seiner wunderbaren Naturbeschaffenheit und seiner besonderen jagdlichen Möglichkeiten eine umfangreiche Wildbewirtschaftung. Den besonderen Reiz seiner fast unberührten, wildromantischen Landschaft konnte das Gebiet bis heute erhalten, genauso wie einen überdurchschnittlichen Wildbestand, der auch hohen Ansprüchen gerecht wird. Das Revier ist insgesamt beinahe 10.000 ha groß und überwiegend bewaldet. Lediglich kleinere Teile werden agrarwirtschaftlich zum Anbau von Getreide und Mais genutzt. Das hügelige und leicht bergige Gebiet liegt ca. 300 - 600 m über dem Meeresspiegel.
Das Jagdrevier bietet hervorragende Bedingungen für Muffelwild. Bei einem Abschußplan von ca. 90 Stück Muffelwild, können hier Widder mit Schneckenlängen von 60 bis 90 cm zur Strecke gebracht werden. In Ausnahmefällen können sogar Trophäen über 90 cm erbeutet werden. Die beste Zeit für eine Muffeljagd ist von November bis Januar, wenn das Laub bereits von den Bäumen gefallen ist. Am besten geeignet für eine solche Jagd sind auch kalte Wintertage mit Schnee.
Hier lebt außerdem eine große Rotwildpopulation. Der jährliche Abschußplan beträgt über 200 Stück. Die Hirsche sind hier zwar nicht so stark (ca. 4 bis 8 kg), jedoch wirken die gut geperlten, dunkelfarbigen Geweihe optisch häufig sehr viel stärker als in Wirklichkeit. Weiterhin werden jedes Jahr über 300 Stück Schwarzwild geschossen, wobei auch Keiler mit bis zu 23 cm Waffenlänge schon vorgekommen sind.
Die Jagd erfolgt am Abend hauptsächlich vom Hochsitz. Morgens dagegen wird meist gepirscht. Auf besonderen Wunsch kann man hier auch noch ein reizvolle Jagd von der Pferdekutsche bzw. vom Pferdeschlitten erleben.
Für die Jagdgäste steht ein sehr komfortables Jagdhaus mit 7 Doppelzimmern und 1 Apartment zur Verfügung, das den Gästen einen angenehmen Aufenthalt gewährleistet. Insgesamt sind hier die besten Voraussetzungen für ein erlebnisreiches und erfolgreiches Jagdabenteuer gegeben.